Oldie but Goldie

Ich habe heute ein schönes Thema: “Oldie but Goldie”. Es geht natürlich um einen Teil meiner heutigen Garderobe. Was denkt ihr, welches davon ein echter Oldie ist?

Wer die Welt der Mode beobachtet, weiß, dass Trends regelmäßig zurückkehren. Mein persönliches “Oldie” stammt aus den frühen 90er Jahren. Ich habe es vor ein paar Monaten von meiner Mutter geschenkt bekommen. Es ist über 20 Jahre alt und meiner Meinung nach, gerade richtig im Trend. Und, weil es meine Mutti trug, trage ich es desto mehr mit Stolz!

Ich kann mich immer noch erinnern, wie ich damals ihre Klamotten immer wieder anprobiert habe – ihr goldenes Kleid, einen schwarzen Faltenrock, aber vor allem schwarze Wildleder Schuhe mit hohen Absätzen und einer Riesenschleife an der Ferse! Meiner Mutter war damals nicht bewusst, dass genau diese Schuhe bei mir eine Sucht auslösen werden- und zwar Schuhsucht! Hahaha. Aber heute wollte ich nicht darüber schreiben- meine Schuhe bekommen mal ein ganzes Buch für sich. 😉 Dieser Post gilt dem wunderschönen schwarzen Rock- meinem “Oldie but Goldie”…

Ich kombiniere dieses Vintage-Stück gerne mit anderen coolen Teilen aktueller Saison und entdecke es jedes Mal aufs Neue! Was für ein Vergnügen!

Vergnügen, weil ich dem Prinzip folge, dass das Leben zu kurz ist, um langweilige Kleidung zu tragen und das ist eins von meinen Lieblings-Mottos:

“Everyday is a fashion show and the world is the runway” – Coco Chanel

Dadurch sind meine Tage als Mutter viel interessanter! Und es ist total egal, dass ich “nur” zu meinen Schwiegereltern oder in den Sandkasten gehe. Auch dann trage ich meine guten Klamotten und Taschen- weil die teuren Dinge, die wir nicht tragen, sind noch teurer, wenn Sie im Schrank liegen! So ist das!

Aber zurück zu den Oldies: vielleicht bunkern auch eure Eltern paar Schätze in ihren Schränken, die nur darauf warten, von euch gefunden zu werden? Tatsächlich habe ich damals von meiner Mutti 2 Sachen bekommen: den schwarzen Rock, sowie ein rosa Kleid mit bunten Streifen. Ein Vergleich dieser beiden Teile, veranlasste mich dazu, über echte Klassiker nachzudenken, solche die wirklich nie aus der Mode kommen.

“Mode vergeht, Stil bleibt” – Coco Chanel

Solche Kleidungsstücke wie der Rock kann man immer wieder anziehen- sie gehören zu den Klassikern. Es gibt ein paar Sachen, die, unabhängig vom Alter, immer gut aussehen. Das kann ich aber leider von dem gestreiften rosa Kleid nicht sagen- obwohl es wahrscheinlich damals sehr trendy war! Und das ist der Unterschied. Mode verändert sich ständig, wenn ihr aber in die Klassiker investiert, seid ihr immer auf der sicheren Seite, elegant und gut gekleidet auszusehen.

Wir haben gerade noch den Anfang des Jahres- vielleicht ist es an der Zeit, über den Inhalt eurer Garderobe nachzudenken? Kennt ihr das berühmte Problem: “Ich habe Kleiderschrank voller Klamotten und trotzdem nichts anzuziehen?” Bald möchte ich darüber schreiben, welche Teile jede Frau besitzen sollte und wenn ihr den Post nicht verpassen wollt,  gibt der Modern Mom Seite auf Facebook einen Like (https://www.facebook.com/modernmomblog/?ref=settings) und seid immer auf dem Laufenden! Besten Dank!


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Oldie but Goldie: Klassische Wintermode. (Camelcoat: Massimo Dutti, Tasche Coccinelle, Stiefeletten: Rylko, Hut: Faustmann Germany)
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Faltenrock: Vintage, Tasche Coccinelle, Schuhe Rylko.
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Faltenrock: Vintage, Tasche Coccinelle, Schuhe Rylko
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Oldie but Goldie: Klassische Wintermode. (Camelcoat: Massimo Dutti, Tasche Coccinelle, Stiefeletten: Rylko, Hut: Faustmann Germany)
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Sonne tanken im Massimo Dutti Mantel. Hut Faustmann Germany, Ohrringe Pandora, Tuch Anna Field…
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Coccinelle Icon Bag

Christian Dior. Die Ausstellung

In der großartigen Dior-Ausstellung “Christian Dior, Designer of Dreams” (“Christian Dior, Couturier du rêve”) wurde vom 5. Juli 2017 bis zum 7. Januar 2018 die weltweit größte Sammlung an Haute-Couture-Roben, Fotografien und Zeichnungen aller Dior-Designer der letzten 70 Jahre präsentiert. Für alle Modebegeisterte- ein Hochgenuss!

Vor dem Musée des Arts décoratifs in Paris bildeten sich hundertmeterlange Schlangen. Sogar bis zu über 7 Stunden Wartezeit war angesagt. Wenn man Tickets vorher im Internet bestellt hat, musste man dann “nur” 2,5 Stunden warten! Das Ausharren in der Eiseskälte hat sich aber für mich gelohnt: Die Roben, Juwelen, Fotografien und unzählige andere der insgesamt 300 Ausstellungsstücke waren einfach nur wundervoll… Aufwendig bestickt, verziert oder geschnitten. Jedem Teil konnte man die stunden- bzw. wochenlange Arbeit ansehen. Es ist auch interessant wie die Dekaden des 20.  Jahrhunderts den Kleidern abzulesen waren.

Christian Dior war sein Leben lang mit Kunst eng verbunden. Er arbeitete vor Gründung seiner Modemarke als Galerist in Paris. Das ganze Konzept der Exposition war sehr schlüssig. Alles “spielte” sich in als Kunstgalerie oder als Boudoir gestalteten Räumen oder in pittoresken Gärten. All dies sollte die Welt wiedergeben, von der der Modeschöpfer seine Inspiration zog. Auch diese waren bis ins kleinste Detail sehr mühselig arrangiert.

Das Modehaus, das gleichzeitig Tradition sowie Modernität vereint und das bereits seit siebzig Jahren die Modegeschichte- und Entwicklung prägt, ist nach wie vor unglaublich angesagt und Trend angebend.

Zusätzlich ehrte “Designer of Dreams” die sechs Genossen des Hauses, die nach dem Tod von Christian Dior im Jahr 1957 das Erbe weiterführten und stilistisch prägten:

Yves Saint Laurent (1958 – 1960), Marc Bohan (1960 – 1989), Gianfranco Ferré (1989 – 1997), John Galliano (1997 – 2011), Raf Simons (2012 – 2015) und seit Juli 2016 Maria Grazia Chiuri.

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